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REZENSION: Murder Ballads, Greenside Theatres, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

pauldavies

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Paul T Davies rezensiert Murder Ballads, jetzt im Greenside Theatres im Rahmen des Edinburgh Fringe

Murder Ballads Greenside Theatres, Edinburgh Fringe.

14. August 2019

4 Sterne

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Ein absoluter Genuss – sowohl für Nick-Cave-Fans als auch für alle, die sein Werk noch nicht kennen. Und als Late-Night-Option ist das eine richtig coole Art, den Fringe-Tag ausklingen zu lassen! Hier wird das gleichnamige Album von Nick Cave and the Bad Seeds für die Bühne adaptiert, erzählt von den Stammgästen der O’Malley’s Bar in Millhaven, West Texas, im Jahr 1882. Es erinnerte mich an die Coen-Brüder und ihre The Ballad of Buster Scruggs: Geschichten, verbunden durch Musik, und inhaltlich genauso düster – der Hinweis steckt ja bereits im Titel!

Das Ensemble ist grossartig, besonders stimmlich. Autor Gerry Smyth steht auch selbst auf der Bühne und spielt eine wunderbare komische Figur, und Thomas Galashan sowie Tom Wilson sind in ihren Rollen ausgesprochen stark – je nachdem, wie es gerade sein muss, sowohl einladend als auch bedrohlich. Am meisten beeindruckt jedoch Laura Connolly: Ihre Figuren sind alle klar voneinander abgesetzt, und insgesamt hat das Quartett eine starke Verbindung zum Publikum. Ellie Hurt inszeniert das sehr geschmeidig und einfallsreich, und es gibt jede Menge Humor, der die Dunkelheit ausbalanciert – besonders dann, wenn das Material stellenweise etwas misogyn wirkt.

Vielleicht, weil die Show für Edinburgh gekürzt werden musste und die Akzente (wenn auch sehr gut) etwas kräftig ausfielen, habe ich an manchen Stellen den Faden verloren. Doch eines der Highlights ist Where The Wild Roses Grow, später berühmt geworden durch Cave und Kylie Minogue – hier unheimlich, düster und wunderschön gesungen. Wenn Sie beim Fringe nach etwas etwas anderem suchen, ist das genau die richtige Produktion: energiegeladen gespielt von einem talentierten Quartett.

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