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REZENSION: Burgerz, Traverse Theatre, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

pauldavies

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Paul T Davies rezensiert Burgerz im Traverse Theatre im Rahmen des Edinburgh Fringe.

Travis Alabanza in Burgerz. Foto: Lara Cappelli. Burgerz. Traverse Theatre, Edinburgh Fringe

8. August 2019

5 Sterne

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Als jemand ihnen einen Burger zuwarf und Travis Alabanza als „Transe“ beschimpfte, wurden sie von Burgern besessen. Wie sie gemacht werden, wie sie zusammengebaut sind, aus welchen Bestandteilen sie bestehen. Indem Travis das verarbeitet, gewinnt er die Kontrolle über den transfeindlichen Vorfall zurück und schafft ein fesselndes Stück, das viele von uns dazu bringt, unsere Beziehung zu LGBTQ-Personen zu hinterfragen. Wir alle kennen Burger, sie gehören zu unserem Leben. Aber was, wenn dieser Burger in Wahrheit ein Hotdog ist?

Travis holt einen cis Mann auf die Bühne, um ihm beim Zusammenbauen und Braten eines Burgers zu helfen. Dieser einfache Kniff verwandelt das Stück in ein wunderschönes Duett. Es ist schwer, sich einen netteren Mann als Michael vorzustellen, der an unserem Abend freiwillig mitmachte – doch Travis’ sanftes Nachfragen dazu, wie Michael mit der Welt umgeht, schärft das Bewusstsein dafür, wie es für Travis ist, überhaupt das Haus zu verlassen und so zu sein, wie sie sind. Regisseur Sam Curtis Lindsey scheint Hand in Hand mit Travis zu arbeiten, lässt dem Stück Raum zum Atmen – und in diesen Pausen überlegen wir, wie wir an der Seite unserer trans Freund*innen stehen. Sobald der Burger fertig ist, ist die Reaktion des Publikums bewegend und gibt Hoffnung.

Es ist ein wütendes Stück, das uns einlädt, über trans Leben nachzudenken – und zugleich unglaublich komisch, besonders wenn Travis mit dem neuen Bühnenpartner improvisiert. Es ist ein einzigartiges Erlebnis, das ich noch tagelang auseinandernehmen werde. Ein Stück, das unter die Haut geht. Egal, wie du dich in Bezug auf Sexualität und Geschlecht identifizierst: Nimm dieses besondere Erlebnis mit, solange du kannst.

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