Seit 1999

Vertraute Nachrichten & Rezensionen

26

Jahre

Das Beste des britischen Theaters

Offizielle Eintrittskarten

Wählen Sie Ihre Plätze

Seit 1999

Vertraute Nachrichten & Rezensionen

26

Jahre

Das Beste des britischen Theaters

Offizielle Eintrittskarten

Wählen Sie Ihre Plätze

  • Seit 1999

    Vertrauenswürdige Nachrichten & Rezensionen

  • 26

    Jahre

    Das Beste des britischen Theaters

  • Offizielle Eintrittskarten

  • Wählen Sie Ihre Plätze

KRITIK: Lie Low, Traverse Theatre, Edinburgh Fringe ✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

pauldavies

Share

Paul T Davies rezensiert Ciara Elizabeth Smyths Stück Lie Low, das derzeit im Traverse Theatre im Rahmen des Edinburgh Festival Fringe läuft.

Charlotte McCurry und Michael Patrick. Foto: Ciaran Bagnall Lie Low

Spielort: Traverse Theatre, Edinburgh Festival Fringe

Datum: 9.8.23

Bewertung: 3 Sterne

Tickets buchen

Faye hat Probleme zu schlafen; Albträume werden durch einen Wohnungseinbruch ausgelöst, als sie einen Einbrecher störte, der eine Entenmaske trug und sie bewusstlos schlug. Als sie wieder zu sich kam, stand er über ihr – mit entblösstem Penis. Als ihre (mögliche) Therapeutin vorschlägt, sie solle sich ihren Ängsten stellen, holt sie ihren Bruder Naoise zur Hilfe, um ihren Enten-Dämonen ins Gesicht zu sehen. Doch er hat ein Geheimnis, das bald ans Licht kommt, und beide geraten in eine unvermeidliche Schleife aus Inszenierung und Performance.

Foto: Ciaran Bagnall

Clara Elizabeth Smyths Text ist originell und herausfordernd und sagt vieles über psychische Gesundheit und Unterstützung. Vor allem die surrealen Elemente funktionieren gut – mit einem bissigen 70er-Jahre-Soundtrack und hervorragendem Tanz. Doch die Schrulligkeit überlagert die Situation: Wir gelangen nie wirklich zum Kern von Fayes Problemen, und das Ganze wirkt unbeholfen wenig überzeugend.

Das schmälert jedoch keineswegs die Leistungen. Charlotte McCurry ist als Faye herausragend neurotisch, sprüht vor nervöser Energie, und Michael Patrick trifft die Peinlichkeit, aber auch die Notwendigkeit der Situation hervorragend – er braucht etwas von Faye genauso sehr, wie sie ihn braucht. Die Bewegungschoreografie von Thomas Finnigsn ist großartig und nutzt den Raum sehr klug. Ich fand das Stück in seiner Anlage zwar spannend, wenn auch nicht ganz überzeugend, aber insgesamt sehr stark umgesetzt.

Diesen Artikel teilen:

Diesen Artikel teilen:

Erhalten Sie das Beste des britischen Theaters direkt in Ihr Postfach

Seien Sie die Ersten, die sich die besten Tickets, exklusive Angebote und die neuesten Nachrichten aus dem West End sichern.

Sie können sich jederzeit abmelden. Datenschutzrichtlinie

FOLGEN SIE UNS