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REZENSION: Alan Turing – Eine musikalische Biografie, Paradise In Augustine, Edinburgh Fringe ✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

pauldavies

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Paul T Davies bespricht Alan Turing – A Musical Biography, präsentiert im Paradise in Augustines im Rahmen des Edinburgh Fringe.

Foto: Douglas Armour Alan Turing – A Musical Biography

Paradise in Augustines – The Sanctuary

Edinburgh Fringe

3 Sterne

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Staatlich geförderte Homophobie und Verfolgung sind natürlich Teil des Niedergangs und letztlich des Todes von Alan Turing – jenes Mannes, dessen Genie maßgeblich dazu beitrug, den Zweiten Weltkrieg zu beenden. Autistisch, schwul und ein Genie: Nach seiner Verurteilung wegen Homosexualität ertrug er lieber eine chemische Kastration, als ins Gefängnis zu gehen, und starb, nachdem er in einen vergifteten Apfel gebissen hatte.

Foto: Douglas Armour

Nach ihrem erfolgreichen Lauf im vergangenen Jahr zurückgekehrt, muss die Produktion von Early Morning in 70 Minuten enorm viel unterbringen. Der Rahmen – eine Biografin, die gerade für ihr Turing-Buch für einen Preis nominiert ist – wirkt als Mittel zur Vermittlung der Vorgeschichte unbeholfen. Als Figur bleibt sie unsympathisch, und dass ihr Bruder Ben Turing ähnlich gewesen sein soll, wirkt etwas konstruiert.

Dennoch hat die Show viele Pluspunkte, allen voran die wunderschöne Partitur von Joel Goodman und Jan Osbourne sowie die Darbietungen. Joe Bishop ist als Turing hervorragend und zeigt eine klare Entwicklung sowie die Vielschichtigkeit des Mannes. Zara Cooke beweist große Vielseitigkeit, deckt eine Reihe von Rollen überzeugend ab, und beide singen wunderschön. Es fühlt sich an, als würde die Produktion ein wenig gegen die Grenzen des Fringe anspielen – ihr täte eine größere Besetzung und ein weiterer Akt gut, um dem Mann wirklich voll gerecht zu werden.

Lesen Sie auch: Kritik zu After The Act, Traverse Theatre, Edinburgh Fringe

 

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