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REZENSION: The Hunger, Assembly George Square Studios ✭✭✭✭
Veröffentlicht am
14. August 2023
Von
pauldavies
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Paul T Davies bespricht The Hunger im Assembly George Square Studios, präsentiert im Rahmen des Edinburgh Fringe.
The HungerAssembly George Square Studios, Edinburgh Fringe4 Sterne Tickets buchen Aus Sheffield kommt die Black Bright Theatre Company mit diesem Stück, das auf einer abgelegenen Schweinefarm in Yorkshire spielt. Eine Krankheit hat den Grossteil der Menschheit ausgelöscht, und Megan und ihre Mutter Deborah gehören zu den wenigen Überlebenden. Man ging davon aus, dass die Krankheit durch verarbeitete Lebensmittel ausgelöst wurde – und sie haben womöglich überlebt, weil sie Fleisch vom Hof essen. Das Stück beginnt mit einem erschütternden Schrei, und die Spannung lässt danach kaum nach. Ein straffes, packendes Skript von Madeleine Farnhill sorgt dafür, dass kein Wort verschwendet wird. Hervorragende Leistungen von Farnhill selbst als spröde Megan und Helen Fullerton als Deborah halten uns durchgehend bei der Stange. Als sich Fremde der Farm nähern, werden sie erschossen; einem jungen Jungen jedoch gibt Megan etwas zu essen, und er kommt immer wieder zurück – bis ihr Essen gestohlen wird. Ohne zu spoilern: Die letzte Enthüllung ist erschütternd und bleibt im Gedächtnis. Die Regie von Natalie Simone hält die Darstellenden in einem sehr begrenzten Raum, und das verstärkt zwar die Druckkochatmosphäre, kann in diesem Venue aber die Sichtlinien deutlich beeinträchtigen. Trotzdem fühlen wir uns in dieser kantigen Inszenierung mit ihnen im Setting gefangen, während die Frage, wie weit man gehen würde, um seine Liebsten zu schützen, beantwortet wird.
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