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KRITIK: Dornröschen, Mercury Theatre, Colchester ✭✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

pauldavies

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Paul T Davies bespricht Sleeping Beauty, die diesjährige Pantomime am Mercury Theatre Colchester.

Antony Stuart Hicks und Dale Superville. Foto: Pamela Raith Sleeping Beauty

Mercury Theatre, Colchester.

2. Dezember 2023

5 Sterne

So traditionell wie die Geschenke, die man höflich entgegennimmt – und so bald wie möglich weiter verschenkt –, sorgt die Pantomime am Mercury Theatre für einen fulminanten Start in die Festzeit! Mit rekordverdächtigen Verkaufszahlen in diesem Jahr bekommt Sleeping Beauty einen zeitgemässen Dreh, ohne dabei das Herz der Geschichte zu verlieren, und wird glücklicherweise erneut von der legendären Paarung Antony Stuart Hicks und Dale Superville angeführt.  Vom Moment an, in dem sie unter Jubel auf die Bühne kommen, weiss das Publikum: Das wird ein Riesenspass!

Foto: Pamela Raith

Die meisten von uns sind froh, nicht Opfer von Antony Stuart-Hicks’ Dame Maris Piper zu sein – aber das ist klug austariert, und die beste Dame im Geschäft trifft den Ton einfach grandios! Eines Tages wird sie den Mann im Publikum heiraten! Superville ist hinreissend und punktgenau frech als ihr Sohn Spud Piper – jedes Kind und jeder Erwachsene hat sofort einen Draht zu ihm.  Dennoch dominieren sie die Show nicht; das Ensemble ist insgesamt grossartig. Die funky Fairy Fizz Sasha Latoya ist mit ihrer tollen Stimme eine Wucht, ebenso Philip Catchpole als Prinz Istuna.  Überhaupt gehört der Gesang zu den stärksten Elementen dieser Produktion: Mit Jaimie Pruden als fabelhafter Carabosse und Alexandra Barredo, die als Luna ihre Nummern mit Power raushaut, ist das vokal eine der stärksten Mercury-Pantomimen überhaupt – Glückwunsch an Musical Director Paul Herbert. Aus irgendeinem Grund hat die Familie Piper ausserdem einen Pinguin als Haustier (einen „mutierten Pinguin“, wie Dame Maris ihn nennt) – und Matthew Forbes stiehlt damit herrlich jede Szene!

Alexandra Barredo und Philip Catchpole. Foto: Pamela Raith

Alle Zutaten einer klassischen Panto sind da, und Regisseur Ryan McBryde hat keine Scheu, sie voll auszuspielen – genau das wollen wir, und wir bekommen es in Hülle und Fülle! Wenn ich ganz pingelig sein will: Manche Show-Momente wirken nicht ganz so spektakulär wie in den Vorjahren, doch das Kreativteam füllt die Bühne mit Farbe und Freude, und das Tempo ist auf jeden Fall hoch! Kostüm- und Garderobenabteilung leisten wie gewohnt hervorragende Arbeit, und diese Produktion wird den kleinen Kindern im Publikum noch lange im Gedächtnis bleiben. Du brauchst wirklich keine zusätzliche Ermunterung, um hinzugehen – buch, bevor alles komplett ausverkauft ist!

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