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REZENSION: Prinzessin Amnesie, Headgate Theatre, Colchester Fringe ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

25. Oktober 2023

Von

pauldavies

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Paul T Davies bespricht Princess Amnesia im Headgate Theatre, präsentiert im Rahmen des Colchester Fringe Festival.

Princess AmnesiaHeadgate Theatre, Colchester Fringe Festival4 Sterne Website des Colchester Fringe

Unter den zahlreichen Uraufführungen beim Colchester Fringe findet sich dieses faszinierende Stück von SOZOROGOTO aus Osaka, Japan. Wir betreten eine Kindheitswelt, eine Mädchenwelt aus Rosa und kuscheligen Plüschtieren – und Princess Amnesia begrüsst uns. Doch die Geschichte ist bereits geschrieben: Sie ist dazu verdammt zu vergessen, muss uns fragen, wer sie ist und worüber sie gerade gesprochen hat, und kann die Wahrheit ihrer Existenz erst dann wirklich erinnern, wenn die Glocke läutet. Diese Märchenwelt kann nicht von Dauer sein, und wir erhalten Hinweise auf die Realität ihres Zustands – besonders, wenn sie sich zwischen einem japanischen und einem philippinischen Pass entscheiden muss. Sie betritt das Feenschloss und tritt dann heraus in eine eindringliche Enthüllung über die Ausbeutung ausländischer Arbeitskräfte, der die Generation ihrer Eltern in Japan ausgesetzt war.

Die Wirklichkeit ist hart und brutal – geprägt von Vernachlässigung von Kindern und Prostitution, ein scheinbar endloser Kreislauf des Gefangenseins. Von Beginn an zeigt Darstellerin Liko Takada eine zerbrechliche Schönheit und wechselt mühelos in die schäbige Unterwelt der Realität; doch diese märchenhafte Verdrängung schleicht sich weiterhin in diese Welt hinein. Das Stück untersucht die Schutzschilde, die wir errichten, um uns zu bewahren – oft auf Kosten anderer. Es ist ein gedankenanregendes, mitreissendes Werk, feinfühlig inszeniert von Kayo  Tamura vom GUMBO Theatre, und es fängt den wunderbaren Fringe-Geist von Experiment und Wagnis hervorragend ein.

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