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REZENSION: Mythos Ragnarok, Assembly Roxy, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭
Veröffentlicht am
14. August 2023
Von
pauldavies
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Paul T Davies rezensiert Mythos Ragnarok in der Assembly Roxy, präsentiert im Rahmen des Edinburgh Fringe.
Mythos RagnarokAssembly Roxy, Edinburgh Fringe4 Sterne Tickets buchen Willkommen bei der wohl hochoktanigsten Show des Fringe! Macht euch bereit für ein Spektakel, wenn nordische Mythen in einem Wrestling-Format neu erzählt werden – und damit ein herrlich vielfältiges Publikum anziehen. Gespielt wird auf einem Wrestling-Ring ohne Ringecken; Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht – und auch ein bisschen Pflicht. Nachdem ich für mein Stück Living with Luke mit Wrestlern gearbeitet habe, kann ich nicht behaupten, ein Experte zu sein, aber ich weiss: Das hier ist Wrestling auf höchstem Niveau. Die Männer und Frauen dieser Truppe sind Ausnahmesportler. Durch den Abend führt Odin alias Ed Gamester – eine unglaublich kraftvolle Präsenz, die zugleich mit spontaner, publikumsnaher Improvisation punktet. Wenn Hugh Grant ein Wrestler wäre, dann wäre er Richard Summers Calverts Loki: ein Szenendieb, der das Publikum im Handumdrehen für sich gewinnt – ein absoluter Star. Dazu gibt es einen grossartigen Running Gag über Thors Einfalt, wobei James Dunn sehr an seinem Hammer hängt! Die Muskeln sind riesig – und der Spass ebenso. Kostüme und Masken sitzen perfekt, die Show hat eine wunderbar campige Note und einen mitreissenden Soundtrack. Produziert vom Mythological Theatre ist das einer der besten Abende, die ihr beim Fringe haben könnt – denn es ist nicht nur Wrestling, sondern auch Theater, das mit Storytelling arbeitet. Und das Wrestling ist atemberaubend. Nicht verpassen!
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