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Neues Stück Bridlington kommt ins Rosemary Branch Theatre

Veröffentlicht am

Von

douglasmayo

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Bridlington ist ein raues, zugleich aber humorvolles Stück, das Enttäuschung und Ernüchterung in einer Handlung vereint, die einer zum Scheitern verurteilten Affäre in einer psychiatrischen Klinik folgt. Indem das Stück anhand der Besessenheit einer Patientin von Sturmhöhe sowohl die therapeutische als auch die zerstörerische Kraft der Literatur zeigt, verwebt Hamilton drastischen Realismus mit den surrealen Abschweifungen instabiler Geister – Figuren, die zwischen Wirklichkeit und Fiktion hin- und hergerissen sind.

Die Langzeitpatientin Ruth hat Sturmhöhe neunundvierzig Mal gelesen und ist der Star des Poesie-Workshops der Therapy Unit. Während sie in einer psychiatrischen Klinik in York ihren Teddybären Heathcliffe umsorgt, erinnert sie sich an ihr früheres Leben auf einer Station in Bridlington – und an ihre zum Scheitern verurteilte Affäre mit Bernard Whittaker, einem siebenunddreißigjährigen Mitpatienten aus Leeds. Zehn (oder sind es zwanzig?) Jahre zuvor ist Bernard von der U-Boot-Abwehr im Ersten Weltkrieg besessen und halluziniert, er werde von einem jungen deutschen U-Boot-Fahrer namens Wulf besucht, der ihn immer wieder überreden will, sich ihm auf seinem U-Boot anzuschließen. Bernard ist sehr versucht, wird jedoch ständig durch seine tiefe Zuneigung zur Krankenhausküche in die Realität zurückgeholt.

Peter Hamilton ist der in Leeds geborene Autor, bekannt durch Basildon, das 2009 im White Bear Theatre aufgeführt wurde. Hamiltons Schreiben umfasst Jahrzehnte und hat zuvor ähnliche Themen wie Ernüchterung und psychische Erkrankung in Switchboard (1997) und The Reappearance of Christ in the East End (2005) erkundet. Weitere Arbeiten sind Skara Brae (2007) und Danelaw (2005).

Peter sagt: „Ich wollte über eine beschädigte Kreativität schreiben – eine, in der schmerzhafte Erfahrungen therapeutisch verarbeitet werden, indem man über sie schreibt, und indem man aus den Elementen der eigenen Realität eine fiktive Erzählung zusammensetzt. Ruth spinnt langsam einen Goldhaufen aus ihrer Vergangenheit, nutzt Versatzstücke aus ihrer psychiatrischen Klinik, vermischt Fantasie und Wirklichkeit – und hilft sich dabei, zu heilen. Daraus ist ein Stück über beschädigte Weiblichkeit und Männlichkeit geworden. Für mich ist Ruth eine verwundete ‚Mutter Natur‘, verletzt durch brutalen westlichen Industrialismus, und Bernard ein beschädigter männlicher ‚Krieger‘-Typ, begrenzt und entmannt durch die kleinbürgerliche Gesellschaft.“

Zur Besetzung von Bridlington gehören Julia Tarnoky als Ruth, Richard Fish als Bernard, Steve Hunt als Eric, Antoinette Sym als Gillian und Christopher James Barley als Alexander.

Bridlington läuft vom 14. April bis 3. Mai 2015 im Rosemary Branch Theatre. Buchen Sie online oder unter 020 7704 6665.

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