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REZENSION: Old Times, American Airlines Theatre ✭✭✭✭
Wo Hodge den Unterschied wählt, ist in der Art des Spiels. Hier gibt es kein zurückhaltendes, langsames Köcheln, keine stille Qual. Nein, die Rollen werden mit Energie gespielt, forscher als man es auf einer englischen Bühne erwarten würde oder einer, die denkt, Pinter wäre mit Mottenkugeln umwickelt. Das Ergebnis ist, dass die sexy Kante schärfer ist, die Einsätze höher sind, die Komödie deutlich lustiger. Alles absichtlich so gestaltet. Es zahlt sich oft aus, aber vielleicht am besten in der Sequenz, in der über den Diebstahl von Unterwäsche gesprochen wird, oder der Körper im Bett erinnert wird, oder die Show-Tunes so schlecht serviert werden. Dies ist mutig von Hodge, aus einer Perspektive betrachtet; aus einer anderen Sichtweise ist es einfach nur, es zu machen. Ihr Expertenportal für das britische Theater – aktuell und informativ seit 1999.
Stephen Collins
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