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KRITIK: Der Mann im weißen Anzug, Wyndham's Theatre London ✭✭✭

Veröffentlicht am

16. Oktober 2019

Von

douglasmayo

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Douglas Mayo rezensiert The Man In The White Suit mit Stephen Mangan – jetzt im Wyndham’s Theatre in London zu sehen.

Kara Tointon und Stephen Mangan. Foto: Nobby Clark The Man In The White Suit Wyndham’s Theatre

3 Sterne

Tickets buchen The Man In The White Suit ist eine Adaption der berühmten Ealing-Komödie, basierend auf dem Stück The Flower Within The Bud von Roger MacDougall sowie dem Drehbuch von Roger MacDougall, John Dighton und Alexander Mackendrick.

Nach seinem riesigen Erfolg mit The Ladykillers, einer weiteren berühmten Ealing-Komödie, hat Sean Foley bei dieser Produktion als Autor und Regisseur das Zepter übernommen – und wie bei The Ladykillers wurde keine Mühe gescheut, um die Inszenierung auf die Bühne zu bringen.

Foto: Nobby Clark

Michael Taylor hat erneut ein leicht schräges Bühnenbild geschaffen. In seiner Konzeption ist es brillant: Es klappt sich ein und aus und ermöglicht dem Stück, mühelos von Szene zu Szene zu wechseln. Wie ein Meistermagier setzt Taylor immer noch einen drauf – doch wie bei einem Meistermagier fügt sich am Ende alles zusammen, und das ist wirklich sehenswert.

Sue Johnston, Rina Fatania und Stephen Mangan. Foto: Nobby Clark

Stephen Mangan gibt einen durchweg sympathischen Sidney Stratton; im Laufe des Abends gibt es immer wieder Glanzmomente in der Slapstick- und Körperkomik, die er in die Inszenierung einbringt. Kara Tointon als Daphne spielt Mangan in seiner aberwitzigen Komödie perfekt den Ball zu. Als unabhängige Frau im Grossbritannien der 1950er-Jahre ist sie den Männern, die hier angeblich das Sagen haben, oft einen Schritt voraus.  Der Rest des Ensembles besteht aus recht typisierten Figuren des damaligen Arbeitermilieus auf dem Land – ein wenig volkstümelnd, mit ein paar guten Lachern, aber irgendwie fügt sich das nicht ganz zu einem stimmigen Ganzen.

Das Ensemble. Foto: Nobby Clark

Foley hat Charlie Fink für eine Art musikalische Begleitung gewonnen, die von einer Skiffle-Band zum Leben erweckt wird. Die Songs funktionieren ordentlich und halten den Ton der Inszenierung angenehm leicht.  Darunter liegt die anti-establishment Haltung, die für viele Ealing-Komödien typisch ist – es gibt sogar subversive Witze über Klimawandel und Brexit –, doch sie werden von Explosionen, Gags und dem ganzen Irrsinn, der dieses Stück zusammenhält, übertönt.

So wie es ist, bietet The Man In The White Suit einen ausgesprochen vergnüglichen Theaterabend, und das Publikum schien jeden Moment in vollen Zügen zu geniessen. Das Lachen an diesem Abend war definitiv ein wohltuendes Gegenmittel zur derzeitigen Verrücktheit draussen in der Welt.

 

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