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REZENSION: Square Go, Roundabout im Summerhall, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

pauldavies

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Paul T Davies bespricht Square Go von Kieran Hurley und Gary McNair im Roundabout im Summerhall, gezeigt im Rahmen des Edinburgh Fringe.

Square Go. Roundabout im Summerhall, Edinburgh Festival Fringe

9. August 2019

5 Sterne

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Seit der Premiere beim Fringe 2018 hat sich das Stück von Kieran Hurley und Gary McNair stetig weiterentwickelt und eine laute, begeisterte Fangemeinde aufgebaut. Dieses Jahr steigt die Vorfreude zusätzlich durch die Besetzung von Game-of-Thrones-Star Daniel Portman als Max. Vordergründig ist die Ausgangslage simpel: Max wird zu seinem ersten Square Go – einer Prügelei nach Schulschluss – herausgefordert, und zwar vom größten Schulrüpel Danny „Knuckle-Dragging“ Guthrie. Der Clou ist das Setting als Wrestling-Ring, in dem Max und sein schräger bester Freund Stevie auf den Kampf warten. Und das Skript – das sich genüsslich durch Machotum und Männlichkeit wühlt – entlarvt zugleich auf wunderbar treffende Weise die Vereinfachung hinter dem großen, markigen Macho-Gehabe.

Daniel Portman ist großartig als Max: Er hat das Publikum sofort auf seiner Seite, nutzt diese Energie klug, kostet die Publikumsbeteiligung aus, verliert dabei aber nie die Kontrolle über den Stoff – und stimmlich ist er enorm präsent. Gavin Jon Wright kehrt als Stevie zurück und bleibt eine absolute Wucht, zugleich naiv und erstaunlich weise – ein Geschenk für die Komödie. Die beiden harmonieren hervorragend, und ihre Spielfreude ist ansteckend; so ein aufgekratztes, lärmendes Publikum erlebt man nicht alle Tage!

Doch die Eindringlichkeit des Textes geht dabei nicht verloren: Es ist eine Geschichte von abwesenden Vätern, von verlorenen Brüdern und von Homophobie – und am Ende stehen die Jungs verzweifelt vor der Frage, wie sie einen anderen, besseren Weg finden können, erwachsen zu werden. Es bleibt eine der besten Produktionen beim Fringe – also schlagt euch auf eine Seite und: Square Go!

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