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REZENSION: Ausgerutscht. Cinderella ... Neuauflage, Royal Vauxhall Tavern London ✭✭✭✭
Veröffentlicht am
16. Juni 2018
Von
markludmon
Mark Ludmon rezensiert das neue Pantomime der Royal Vauxhall Tavern, Slipped: Cinderella...Rebooted
Foto: chrisjepson.com Slipped: Cinderella...Rebooted
Royal Vauxhall Tavern, London
Vier Sterne
Nach einem fantastischen Abriss von Mother Goose und Aladdin hat die Royal Vauxhall Tavern mit Slipped einen weiteren klassischen Panto mit einem queeren Twist versehen. Sehr auf erwachsene Jungs und Mädchen ausgerichtet, ist dies das Aschenputtel-Märchen wie man es noch nie zuvor gesehen hat. Es hat alles, was man von einem traditionellen Panto erwartet, von klassischer Publikumsinteraktion und Anspielungen bis hin zu Liedern und Albernheiten, aber alles „rebooted“ mit schwulem Übermut. Cinders widersetzt sich ihrer hässlichen Stiefmutter, um auf dem Ball zu feiern, aber der hübsche Prinz interessiert sich mehr dafür, was sie an den Füßen hat, als für das Mädchen selbst.
Foto: chrisjepson.com
Voller guter und schlechter Witze ist die Show voller aktueller kultureller Referenzen und nur ein bisschen Politik, dank der scharfzüngigen komischen Texte von Tim Benzie und Paul Joseph. Wie bei ihren vorherigen Pantos sorgt nicht jede Zeile am Abend für ein Lachen, aber der nächste Knaller lässt nicht lange auf sich warten. Mit musikalischem Leiter Joseph Shears am Keyboard kommt noch mehr Spaß von einigen cleveren virtuosen Überarbeitungen alter und neuer Pophits.
Foto: Chrisjepson.com
Unter der Regie von Tim McArthur lässt das Tempo nie nach, und die Besetzung sprüht vor schelmischer Chemie. Einige sind aus früheren Pantos bekannt, mit Faye Reeves, die in den Rollen der brillanten und temperamentvollen Fee „F***ing“ Godmother und Buttons so brillant und furchtlos wie eh und je ist. Die bärtige Dame der RVT, Robert McNeilly, kehrt als urkomisch unflätige böse Stiefmutter zurück, während Rich Watkins als Prinz, der nur Augen für Cinders’ Pantoffeln hat, köstlich anzüglich ist. Neu bei der Party sind Grant Cartwright als glitzernd lässiges Aschenputtel und Jim Lavender als ziemlich desillusionierte hässliche Stiefschwester. Zusammen machen sie dies zu einem weiteren queeren Highlight der Festzeit, das man nicht verpassen sollte.
Läuft bis 8. Januar 2020
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