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REZENSION: Sharon 'N' Barry machen Romeo und Julia im Queens Theatre Hornchurch ✭✭✭✭
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Von
pauldavies
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Paul T Davies rezensiert Sharon 'N' Barry Do 'Romeo and Juliet' – präsentiert bis zum 6. März vom Queens Theatre Hornchurch.
Joanne Seymour und David Nellist. Foto: Mark Sepple Sharon ‘N’ Barry Do ‘Romeo and Juliet’ Queens Theatre Hornchurch, Streaming bis 6. März 2021
4 Sterne
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Wenn es etwas gibt, das aus dem letzten schrecklichen Jahr hervorgegangen ist, dann dies: Theater-Livestreaming und der Einsatz von Zoom sind richtig gut geworden. Vollständig dafür konzipiert, digital gespielt zu werden, ist diese Show ein Riesenspaß – nicht nur wegen ihres respektlos-frechen Umgangs mit Shakespeare („Wir haben die langweiligen Stellen rausgeschnitten“), sondern auch wegen der vielen zeitgenössischen Gags über Zoom-Calls. Sharon und Barry spielen das Stück, um ihrem Neffen beim Homeschooling zu helfen, und während Sharon sich freut, ihre Zumba-Gruppe dabei zu sehen, ist Barry alles andere als begeistert, dass die Fußball-Jungs aufgetaucht sind, um ihm zuzuschauen!
Joanne Seymour und David Nellist. Foto: Mark Sepple
So gut funktioniert das Ganze vor allem dank der herrlich komischen Chemie zwischen den beiden. David Nellist bedient sämtliche männlichen Unsicherheiten rund ums Verkleiden und Schauspielern – und seine Romeo-Perücke ist eine wahre Freude –, während Joanne Seymour die Verrücktheit mit voller Begeisterung umarmt. Die schnellen Kostüm- und Rollenwechsel machen richtig Spaß, und es gibt ein paar tolle Kameratricks, wenn mehr als zwei Figuren in einer Szene auftauchen. Michael Gove als Tybalt? – Aber hallo! Am Premierenabend war Jack Scannell-Wood als Neffe besonders stark: Er brachte Gravitas in die Erzählstimme und den „Hof“.
Joanne Seymour und David Nellist. Foto: Mark Sepple
Das größte Kompliment, das ich der Show machen kann: Sie hat mich an die klassischen Morecambe-and-Wise-Sketche erinnert – mit ihren rasanten Wechseln, der inspirierten Albernheit und den direkten Blicken in die Kamera. Vielleicht ist das anfängliche Setting, das dem Publikum Zeit gibt, erst einmal „ins Theater“ zu kommen, ein kleines bisschen zu lang; danach aber nimmt das Stück ordentlich Fahrt auf. Regisseur Douglas Rintoul und das Ensemble formen daraus ein wunderbares 80-minütiges Vergnügen, das den Winterblues zuverlässig vertreibt. Es lohnt sich sehr, dieses großartige Regionaltheater zu unterstützen – und es wird Ihnen ein breites Lächeln ins Gesicht zaubern!
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