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REZENSION: Shar Cooterie, Three Wise Monkeys, Colchester Fringe ✭✭✭✭✭
Veröffentlicht am
24. Oktober 2023
Von
Leitartikel
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Gastkritiker Noah Pantano bespricht Shar Cooterie: Well Swung, präsentiert im Rahmen des Colchester Fringe Festival.
Shar Cooterie: Well Swung Three Wise Monkeys, Colchester Fringe Festival 5 Sterne Website des Colchester Fringe Festival
Ich muss leider sagen, dass ich bei Shar Cooterie: Well Swung kurz rausgegangen bin. Ganze zwanzig Sekunden – ich musste nämlich dringend auf die Toilette – und ich bin sofort wieder reingestürmt, aber es sind trotzdem zwanzig Sekunden, die ich für immer bereuen werde. Shar Cooterie witzelt an einer Stelle zu ihrem unglaublich talentierten Pianisten Adam Saiz Abo-Henriksen, heute Abend würde einfach nichts so richtig klappen. Ehrlich gesagt bin ich neidisch auf den Mann, die Frau oder die nicht-binäre Person, die eine noch perfektere Vorstellung zu sehen bekommt.
Shar Cooterie ist eine erfahrene Künstlerin, die klassischen queeren Hits von ABBA, Sam Smith und anderen mit frischen Ideen und Mash-ups neues Leben einhaucht. Hoffen wir, RuPaul verklagt Shar Cooterie nicht dafür, dass sie eine umwerfende Version von Sissy That Walk hinlegt, die das Original ernsthaft herausfordert. Und falls noch irgendjemand an der Fähigkeit von Shar Cooterie und Adam zweifelt, das Publikum in den Bann zu ziehen: Der ganze Saal wiegte sich hin und her, lachte ununterbrochen und klatschte begeistert mit.
Ein wunderschöner Abschluss eines ohnehin schon grossartigen Fringe-Theaterabends. Mein einziger Kritikpunkt ist derselbe wie der von Shar Cooterie: Adam braucht bessere Schuhe.
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