NACHRICHTEN
REZENSION: Self Raising, Pleasance Dome, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭✭
Veröffentlicht am
11. August 2023
Von
pauldavies
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Paul T Davies bespricht Self Raising, geschrieben von Mike Kenny und Jenny Sealey, präsentiert im Pleasance Dome im Rahmen des Edinburgh Fringe.
Foto: Tiu Makkonen Self RaisingPleasance Dome10. August 20235 Sterne Karten buchen Jenny Sealy, künstlerische Leiterin von Graeae, erzählt in dieser warmherzigen, offenen und fesselnden Show ihre Geschichte – und die Geheimnisse ihrer Familie. Wie man es von Graeae erwarten würde, ist die Produktion vollständig barrierefrei, und das Teilen der Geheimnisse geschieht ohne Wut oder Urteil. Stattdessen kommentiert der Abend eindrücklich den Druck, unter dem frühere Generationen standen, Wahrheiten zu verbergen – weil das Risiko von Scham als geradezu verdammenswert galt. Foto: Tiu Makkonen Ursprünglich sollte die Show eine Adaption von Anne Fines’ Buch The Flour Babies werden, und so werden auch hier Säcke mit Mehl an Zuschauer:innen ausgeteilt, um darauf aufzupassen. Sie stehen – wie wir erfahren – für Jennys Familie, und wir lernen sie durch Familienfotos und Anekdoten kennen. Das Stück ist ein hervorragendes Beispiel für die Kraft der Katharsis: die eigene Geschichte zu erzählen, wenn es sicher ist, dies zu tun. Foto: Tiu Makkonen Es fühlte sich wie ein Privileg an, diese Lebensgeschichte mit uns geteilt zu bekommen, und nachdem man sie gehört hat, strahlen ihre Stärke und ihr Stolz umso mehr durch. Behinderung? Wir brauchen ein anderes Wort. Wärmstens empfohlen.
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