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REZENSION: Blow Hole, Pleasance Dome, Edinburgh Fringe ✭✭✭
Veröffentlicht am
Von
pauldavies
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Paul T Davies rezensiert Blow Hole, geschrieben und gespielt von Benjamin Salmon, zu sehen im Pleasance Dome im Rahmen des Edinburgh Fringe.
Foto: Darren Bell Blow Hole
Pleasance Dome
10. August 2023
3 Sterne
Nachdem ich so viele LGBTQ-Stücke gesehen habe – vor allem schwule Stücke –, zeichnet sich inzwischen eine ziemlich feste Erzählspur für die Lage des modernen Homosexuellen ab: die Tücken des Online-Datings, die Suche nach Romantik in einer technologiegetriebenen Welt, urbane Isolation (meistens in London) und das Thema Chemsex. All diese Elemente finden sich in Benjamin Salmons Text und Darstellung.
Foto: Darren Bell
Salmon hat packende Figuren geschaffen, und sein festgefrorenes Lächeln verweist deutlich auf die Verzweiflung des modernen Lebens. Er arbeitet am Empfang eines Yogastudios, und es gibt reichlich Gags über den Healthy-Lifestyle; Studioinhaberin Star ist eine pointierte, satirische Figur. Zudem wird das Ganze auf einem wunderbaren, kompakten Bühnenbild gespielt. Aber es ist eine Geschichte, die ich gefühlt schon oft gesehen habe.
Auch wenn es dem Genre wenig Neues hinzufügt, ist Blow Hole eine angenehme Stunde in guter Schauspielgesellschaft.
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