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REZENSION : Thérèse Raquin, Studio 54 ✭✭✭✭
Cabnets klare und aufmerksame Regie ist größtenteils überzeugend, und es wird besonderer Wert auf die visuellen Aspekte der Inszenierung gelegt, die etwas Besonderes daraus machen. Thérèse, allein auf einem Felsen, in Gedanken an die Flucht; der unbeholfene, fast unfähige Mord an Camille, gefolgt von den Bildern der durchnässten Liebenden, atemlos an Land; Madame's Hand kriecht ins Bild, genau als der Schlag sie trifft; das unruhige Gefühl, dass Camilles Geist das Schlafzimmer bewohnt, in dem Thérèse und Laurent ihn betrogen. Ebenso ausdrucksstark mit Stille wie mit Klang arbeitend, leitet Cabnet eine Inszenierung, die reich an Details ist und ein unglaublich spannendes Erlebnis bietet. Ihr Expertenportal für das britische Theater – aktuell und informativ seit 1999.
Stephen Collins
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