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KRITIK: Thrones, Assembly - Edinburgh Festival ✭✭✭✭
Veröffentlicht am
Von
pauldavies
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Thrones!
Assembly 1
19. August 2016
4 Sterne
Für ein zweites Jahr ist diese Musical-Parodie auf Game of Thrones zurück. Angesichts der Beliebtheit der Serie ist es vermutlich eine der am leichtesten verkäuflichen Shows auf dem Fringe. Umso erleichternder, dass Cast und Parodie messerscharf sind!
Für Nicht-Game-of-Thrones-Fans lohnt sich der Besuch kaum. Bei diesem einen Stück ist es hilfreich, Harry Potter zu kennen – und bei Thrones ist es ein kollektives Publikumserlebnis. Um sechs Staffeln in dieses Musical zu packen, dient der Kniff, dass eine Gruppe von Freunden die Serie einem Kumpel vorstellt, der sie noch nie gesehen hat. So werden die Highlights präsentiert – samt einer Fan-Theorie als Schlussgag.
„Du weißt gar nichts, Jon Schnee“, „Halt die Tür“, der Walk of Shame – alles dabei, damit Fans nach Herzenslust schwelgen können! Es ist eine grandiose Parodie, und zu den genialen Einfällen zählen Trump, der verspricht, Westeros wieder groß zu machen, und G. R. R. Martin, der über die Fangemeinde jammert.
Der Cast sind versierte Sänger*innen und Comedians. Ein besonderes Highlight ist die gospel-inspirierte Nummer „Halt die Tür“, in der Chris Grace stimmlich glänzt.
Die Show bleibt unter einer Stunde – und vielleicht ist es an der Zeit, dass die Truppe ihre Drachenflügel ausbreitet und das Material erweitert: Am Ende war noch reichlich Feuer übrig. Ein Fest für Fans – und eine Parodie, die die Comedy-Mauer spielend erklimmt!
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