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KRITIK: Die Schneekönigin, New Wolsey Theatre Online ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

18. Dezember 2020

Von

pauldavies

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Paul T Davies rezensiert The Snow Queen, das diesjährige Rock’n’Roll-Panto des New Wolsey Theatre – online als Stream oder live im Theater zu erleben!

The Snow Queen. New Wolsey Theatre online und im Theater!

4 Sterne

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Die Theater haben in diesem Jahr wirklich alle Register gezogen, um Theater und Pantomime wo immer möglich stattfinden zu lassen – und es ist eine wunderbare Erleichterung, das traditionelle Rock’n’Roll-Panto des New Wolsey Theatre wieder zu sehen, selbst wenn diesmal ganz bequem vom Sofa aus! Ich habe mich zu einem Livestream der Show dazugeschaltet, gemeinsam mit einem Publikum, das mit Abstand im Theater saß, und alle Zutaten für familienfreundlichen Spaß sind klar vorhanden. Angesichts der Umstände wird nichts totgeschwiegen – Corona wird sowohl in Witzen als auch in Songs direkt aufgegriffen. Clevere, vorab aufgezeichnete Musiksequenzen halten die Geschichte spannend und sorgen zugleich für Abstand und Sicherheit.

The Snow Queen. Foto: Mike Kwasniak

Es ist eine kleine Besetzung, die die Energie einer ganzen Compagnie vermittelt: Da weder Chor noch größere Gruppen auf die Bühne dürfen, geben diese fünf Darstellerinnen und Darsteller alles für die Show. Steve Simmonds ist eine bezaubernde Dame, die die Gratwanderung mit erwachsenem Humor wunderbar meistert und das Publikum zu fröhlicher Interaktion animiert. (Schließlich spielt das Ganze im Dorf Ballbroken!) James Haggie setzt sein Comedy-Genie erneut großartig ein – als Dorftrottel Simon Clinkerbin – und spielt dann herrlich gegen den Strich als der unheilvolle Icicle, der das Stück ziemlich düster eröffnet. Lucy Wells ist großartig als Heldin Gerda, und Adam Langstaff hat mir als urkomischer Sven Lumphammer sowie als Kay, Gerdas Love Interest, besonders gefallen. Natasha Lewis setzt einen starken Kontrast zwischen der gutherzigen Primrose und der Schneekönigin; Madonnas Frozen singt sie wunderschön.

Hervorragende Kameraführung und das Zusammenspiel von Live- und aufgezeichneten Elementen kommen sehr gut zur Geltung und schaffen ein ganz neues Erlebnis. Die Songauswahl wirkt – wie so oft – ein wenig aus der Zeit gefallen, und ich frage mich häufig, ob man nicht ein paar zeitgenössischere Nummern ergänzen könnte, bei denen jüngere Zuschauerinnen und Zuschauer mitsingen können. Ich bin auch nicht sicher, ob eine fünfzehnminütige Pause wirklich nötig ist, zumal die Show etwas kürzer als sonst ist. Das ist allerdings nur eine kleine Randbemerkung, denn das interaktive Element – besonders rund um den Hammer of Ipswich – funktioniert so gut. Trotzdem muss ich ehrlich sein: Ich hoffe, das bleibt eine einmalige Sache und nächstes Jahr können wir uns alle wieder im Theater versammeln – für ein Panto, das aus voller Kehle und mit voller Wucht über die Bühne geht!

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