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KRITIK: One For The Road, Frinton Summer Theatre ✭✭✭

Veröffentlicht am

10. Juli 2019

Von

pauldavies

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Paul T Davies rezensiert Willy Russells One For The Road, derzeit im Rahmen der Frinton Summer Theatre Season zu sehen.

One For The Road

Frinton Summer Theatre

9. Juli 2019

3 Sterne

Jetzt buchen Den Auftakt zur diesjährigen Frinton Summer Theatre Season bildet Willy Russells Komödie One For The Road aus dem Jahr 1985 – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Stück von Pinter! Russells Komödie begleitet Dennis, der an seinem 35. Geburtstag gegen das Älterwerden wütet, sich in seinem öden Bungalow in einer ebenso öden Siedlung gefangen fühlt und sich zu Tode langweilt. Er beschliesst, seinen Rucksack zu packen und abzuhauen, und während einer Dinnerparty mit seinen snobistischen und widerlichen Nachbarn wird die Unechtheit ihres ganzen Glücks entlarvt.

Das Stück ist in die Jahre gekommen; niemand unter etwa 40 dürfte die kulturellen Anspielungen verstehen, und die Figuren sind – wie auch der Text – ziemlich grob gezeichnet. Doch es enthält die typischen Russell-Themen von Klasse und Chancen, die er später in Stücken wie Educating Rita grandios weiter auslotete, und es gibt einige berührende, bewegende Momente sowie laut auflachende One-Liner!  Das Ensemble spielt mit enormer Energie, und Vivienne Garnett inszeniert mit Tempo und Präzision.

Als Dennis hat Patrick Knowles den perfekten treu-doofen, kummervollen Gesichtsausdruck und spielt die Komik sehr überzeugend. Verity Kirk gibt Pauline, Dennis’ aufstrebende Ehefrau, mit wirkungsvoller Spannung; komplettiert wird das Quartett durch die snobistischen Nachbarn. Roger (Paul Joseph) ist ein grobschlächtiger Frauenheld (die Sexualpolitik ist nicht gut gealtert!), und Tanya Loretta Dee ist grossartig als ultra-snobistische Jane – die Art Frau, die selbst Hyacinth Bucket zum Zittern bringen würde!

Für Frinton ist es eine gute Wahl, und der zweite Akt sitzt straff und liefert ab. Ein Running Gag über John Denver hat einen brillanten Pay-off, und etwas Unheimliches liegt darin, wie die vier stillschweigend übereinkommen, einfach weiterzumachen wie bisher. Und das Frinton Summer Theatre ist ohnehin ein ganz besonderes Erlebnis. Ein Teil des Vergnügens liegt in der Freude des Publikums am Stück; die Damen vor uns genossen die Weight-Watchers-Witze, und das Front-of-House-Team macht einen hervorragenden Job. Interessanterweise war das Premierenpublikum ein Rekord für dieses Theater – und diese Produktion ist zudem die erste, die nach London weiterzieht: Sie spielt im Jermyn Street Theatre und bringt damit ein Stück Essex-Küste in die Hauptstadt!

Bis 13. Juli 2019

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