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REZENSION: Learning To Fly, Summerhall, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭✭
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Von
pauldavies
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Paul T Davies bespricht James Rowlands „Learning To Fly“, jetzt im Summerhall beim Edinburgh Fringe.
James Rowland. Foto: Rosie Collins Learning to Fly
Summerhall – Edinburgh Festival
5 Sterne
Der Meistererzähler ist zurück! Ich liebe James Rowlands verspielten Witz; seine lustigen, berührenden Geschichten sind charmant, ziehen einen sofort hinein und führen einen an Orte, an die man nicht erwartet, mitgenommen zu werden. Seine „Songs of Friendship“-Trilogie ist ein Klassiker.
Dies ist eine Geschichte aus seiner späten Kindheit/frühen Teenagerzeit, als seine Mum arrangiert, dass er jeden Mittwoch für ein paar Stunden bei der Nachbarin Anne bleibt, wenn James schulfrei hat – er war als Kind sehr krank. Weil sie alt ist, allein lebt und Jungen nicht mag, sieht er sie als Hexe. Bis sie auf ganz eigene Weise zueinanderfinden; und ihre Liebe zur Musik macht Beethovens 9. Chorsinfonie für die Handlung unverzichtbar – keine Spoiler!
Rowland ist ein sympathischer Performer: Er heisst uns im Raum willkommen, plaudert ein wenig, bis die Geschichte beginnt. Er hat das Publikum durchgehend in der Hand, aber besonders beeindruckt hat mich, dass er seiner Erzählung Raum zum Atmen lässt. Er hält inne, und wir hören die Musik mit ihm; er scheut sich nicht davor, Stille auszuhalten.
Es ist eine wunderbare Geschichte – und sie hebt richtig ab, als er merkt, dass Anne traurig ist, und er eine Lösung findet, um sie glücklich zu machen, mit der niemand rechnet! Mit seinen Worten und dieser klassischen Musik schenkt er uns einen grossartigen Endorphin-Kick. Sehr empfehlenswert.
Mi., 3. Aug. – So., 28. Aug.
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