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KRITIK: Kathy und Stella lösen einen Mord, Underbelly, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭
Veröffentlicht am
17. August 2023
Von
pauldavies
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Paul T Davies rezensiert Kathy and Stella Solve A Murder im Underbelly im Rahmen des Edinburgh Fringe.
Kathy and Stella Solve A Murder
Underbelly, Edinburgh Fringe
4 Sterne
Bereits ein Kultklassiker: Dieses beschwingte Musical kehrt ans Fringe zurück – so unterhaltsam wie eh und je. Die besten Freundinnen Kathy und Stella moderieren einen True-Crime-Podcast, und als ihre liebste True-Crime-Autorin ermordet wird, machen sie sich daran, den Fall zu lösen. Das Stück trifft den Only Murders in the Building-Zeitgeist – und ist dabei vor allem eine Feier der Freundschaft, erzählt mit einem unverkennbar nordenglischen Einschlag.
Das Ensemble ist hervorragend. Brontë Barbe überzeugt als schüchterne, unsichere Kathy. Rebekah Hinds ist eine großartige Stella – vorlaut und zugleich unsicher, wo sie im Leben hingehört; sie wirkt wie eine Daisy May Cooper aus Hull. Josie Jacobs ist in ihren vielen Rollen ebenfalls exzellent, besonders als Felicia – und erst recht, wenn die Handlung noch absurder wird! Nicht zu sehr analysieren: einfach mitgehen und diese talentierte Truppe genießen!
Buch und Songtexte von Jon Brittan sowie die Musik von Matthew Lloyd sind pointiert und ohrwurmtauglich, und die Band ist ausgezeichnet. Gelegentlich machte es der Soundmix etwas schwierig, die Lyrics ganz zu verstehen – doch wenn die Figuren triumphieren, spürt man: In dieser Show steckt noch jede Menge Leben!
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