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REZENSION: Lieber Lupin, Frinton Summer Theatre ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

pauldavies

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Paul T Davies rezensiert Dear Lupin, das dieswöchige Stück im Frinton Summer Theatre.

Dear Lupin.

Frinton Summer Theatre.

21/7/21

4 Sterne

Website des Frinton Summer Theatre

Was für eine wunderbare Überraschung Dear Lupin doch ist – wenn man, wie ich, weder das Stück noch die Vorlage kennt. Eine Reihe von Briefen, geschrieben von Roger Mortimer, Rennsport-Korrespondent der The Sunday Times, an seinen Sohn Charlie: Als sie veröffentlicht wurden, waren sie sofort ein Erfolg, und diese Bühnenfassung von Michael Simkins lief im West End sowie auf UK-Tournee. Die Kluft zwischen der Fröhlichkeit und dem Witz der Briefe und den traurigen Wahrheiten von Sucht (Charlie kämpfte mit dem Alkohol- und Drogenkonsum), Krankheit und dem Älterwerden ist wunderschön geschrieben und vermittelt. Während sich ein Teil der ersten Hälfte etwas angestaubt anfühlte und beide Männer in Eton zur Schule gingen – also meilenweit von den Erfahrungen der meisten Menschen entfernt –, gewinnt die zweite Hälfte überraschend an Relevanz und Emotionalität.

Es funktioniert vor allem wegen der zwei hervorragenden Darsteller. Will Taylor als Charlie und Anthony Pedley als Roger harmonieren wunderbar; mit präzisem komödiantischem Timing sitzen die Pointen ganz mühelos. Will, einer unserer besten jungen Schauspieler, ist verspielt, nervig, manchmal herausfordernd, wenn Charlie beginnt, aus der Spur zu geraten, und die Verdrängung des Vaters wird von Pedley großartig dargestellt – es ist das, was zwischen ihnen nicht gesagt wird, das die Wahrheit des Stücks trägt. Die zweite Hälfte ist berührend und bittersüß, und Regisseur Mike Harris beweist ein feines Gespür dafür, wann er das Stück atmen lassen muss. Das Skript enthält originelle Sequenzen wie „Celestial Mastermind“, die die Biografie vermitteln, ohne sie mit Erklärungen zu überfrachten, und es gibt Tanz – der einem einen Kloß im Hals beschert!

Das Bühnenbild ist natürlich wunderschön und zugleich praktisch – von Sorcha Corcoran; sie schafft es immer, mit den schlichtesten Mitteln Atmosphäre zu erzeugen. In der angenehm kühlen McGregor Hall (das neue Belüftungssystem wirkt Wunder!) war dies eine weitere großartige Entdeckung – und das Publikum hatte sichtlich Spaß an den Schimpfwörtern! Ein besonderer Dank gilt dem fantastischen Front-of-House-Team, das so hart arbeitet, damit wir uns sicher und gut informiert fühlen.

Viel Zeit bleibt nicht: Die Produktion endet am 25. Juli – also jetzt buchen!

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