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REZENSION: Bumblescratch, Adelphi Theatre ✭✭

Veröffentlicht am

6. September 2016

Von

douglasmayo

Die Besetzung von Bumblescratch. Foto: Peter Jones Bumblescratch

Adelphi Theatre

4. September 2016

2 Sterne

Etwa um diese Zeit im vergangenen Jahr hörte ich fantastische Berichte über eine Show beim Edinburgh Festival namens Love Birds, die die Fantasie der Musical-Theater-Fans des Festivals beflügelt hatte, und so ging ich am Sonntagabend mit Interesse, um der neuen Komposition von Lovebirds Komponist Robert J Sherman für ein Musical namens Bumblescratch zuzuhören.

Die Handlung von Bumblescratch spielt im London zur Zeit der Großen Pest von 1665 und des Großen Feuers von 1666 und dreht sich um Melbourne Bumblescratch, einen etwas dubiosen Charakter, und eine junge Ratte, die er namens Perry befreundet. Es ist eine Geschichte von Erlösung, Freundschaft und Selbstentdeckung, aber es ist auch ein zutiefst fehlerhaftes Musical, das mich ein wenig ratlos machte.

Melbourne Bumblescratch wird von Darren Day gespielt, es ist eine enorme Rolle, da Melbourne in 28 der Nummern (90 % der Produktion) auftaucht. Day nutzt seinen ganzen Charme und seine Ausstrahlung, um Melbourne dem Publikum zu verkaufen, und gelingt das in vollen Zügen. Seine Frau, die unvergleichliche Jessica Martin, spielt Bethesda, Melbournes Frau. Ihre unberechenbaren Tiraden waren ein Genuss. Michael Xavier gab zwei bedeutende Auftritte als Hookbeard, eine piratische Figur, die scheinbar in Träumen auftauchte, und obwohl Michael alles gab, war es eine Figur, die weitgehend irrelevant schien. Jacob Chapman beherrschte die Bühne als Sokrates, die Königsratte, sein stimmliches Können passte perfekt zu seinem majestätischen Status in der Handlung.

Darren Day und Ilan Galkoff in Bumblescratch. Foto: Peter Jones

Der größte Eindruck des Abends kam vom kleinsten Ensemblemitglied. Ilan Galkoff als Perry übernahm die Rolle von Perry und zeigte, dass er ein großer Theaterstar in der Mache ist. Definitiv jemand, den man im Auge behalten sollte.

Tom Kellys musikalische Leitung und Regie der Band des Stückes hält das Tempo des Abends flott, es war großartig, die Band Rowland Lees Orchestrierungen spielen zu sehen. Doch eine hervorragende Besetzung und ein atemberaubendes Orchester können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Show selbst ernsthaft zu wünschen übrig lässt.

Bumblescratch ist allerdings ein Stück, das mich beschäftigt. Erstens in Bezug auf sein Publikum. Die Szene, in der ein junger Ratte die Leiche einer Hure verschlingt, zeigt mir, dass es sicherlich nicht für Kinder gedacht ist. Also, wäre ein erwachsenes Publikum bereit, eine Moralgeschichte mit Ratten zu sehen? Das letztjährige Duncton Wood, unter der Regie von Michael Strassen, schien anzuzeigen, dass sie es könnten.

Wie es jetzt ist, ist die Partitur viel zu dicht und thematisch völlig ungeordnet, die Handlung viel zu komplex und mehrere Charaktere scheinbar irrelevant. Als ich nach der Show nach Hause kam, verdautete ich die zweieinhalb Seiten der Handlung im Programm und fand es alles ausgesprochen verworren. Als erster öffentlicher Auftritt ist es nicht schlecht, aber es gibt noch einen langen Weg, bis diese Show bereit ist für einen weiteren öffentlichen Auftritt. Ich würde vorschlagen, dass mehrere weitere Workshops in Ordnung gewesen wären, bevor das Werk diesmal in diesem Umfang präsentiert wurde.

Wie ein Kollege am Abend bemerkte, sind Ratten ein erheblich schwererer Verkauf als Love Birds! Er könnte recht haben!

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