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Das Phantom der Oper hat nicht geschlossen, sagt Really Useful
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Von
douglasmayo
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Andrew Lloyd Webbers Really Useful Group – Co-Produzenten von Das Phantom der Oper – haben bestätigt, dass die Show nicht abgesetzt wird.
Die Maskenball-Szene aus Das Phantom der Oper
Heute hat sich die Lage gedreht: Die Really Useful Group, Co-Produzenten von Das Phantom der Oper, hat sich zu Wort gemeldet, um die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass die Show nicht dauerhaft geschlossen wurde – und bestätigt, dass das „brillante Original“ ins West End zurückkehren wird.
Dass etwas nicht ganz stimmte, zeigte sich bereits, als Andrew Lloyd Webber als Reaktion auf Cameron Mackintoshs Ankündigung der Schliessung Folgendes auf Twitter postete:
https://twitter.com/OfficialALW/status/1288416120815394817
Heute veröffentlicht The Stage ein Interview mit Jessica Koravos, Präsidentin der Really Useful Group. Darin sagt sie, Cameron Mackintosh liege falsch: Die Produktion sei lediglich während der Pandemie pausiert worden, damit Arbeiten am Bühnenbild und am Theater vorgenommen werden können, in dem die Show seit 34 Jahren ununterbrochen läuft. Diese Arbeiten seien eigentlich erst für einige Jahre später geplant gewesen, seien jedoch vorgezogen worden, um zwei getrennte Schliessungsphasen zu vermeiden.
Phantom 30. Jubiläum – Gillian Lynne, Andrew Lloyd Webber, Michael Crawford und Cameron Mackintosh
Sie sagte: „In diesem Bühnenbild gibt es Systeme, für die man keine Ersatzteile mehr bekommt – nach 34 Jahren werden sie einfach nicht mehr hergestellt.“
Neben der Produktion selbst ist auch das Gebäude renovierungsbedürftig – doch was genau gemacht werden muss, lässt sich erst beurteilen, wenn das Bühnenbild aus dem Haus entfernt ist.
Koravos erklärte, Das Phantom der Oper werde im Her Majesty’s Theatre wiedereröffnen; es werde Maria Björnsons Design sein und keine neue Version der Show. Sie ergänzte, dies werde die erste Produktion sein, die nach dem Tod des preisgekrönten Regisseurs und Theater-Idols Hal Prince von Grund auf neu einstudiert werde – und dass seine langjährigen Weggefährten stark eingebunden seien und in Schlüsselrollen nachrücken würden. Da auch Maria Björnson und Gillian Lynne inzwischen verstorben sind, werde diese Wiederaufnahme mit Sicherheit eine Herausforderung.
Koravos wollte weder Details zum grossen Orchester der Show noch zur Besetzung bestätigen und sagte, es sei noch zu früh, um zu sagen, wie damit umgegangen werde.
Ein Termin für die Rückkehr der Produktion wurde nicht genannt. „Ich wünschte, ich könnte sagen: Es kommt zurück und dann und dann – aber das kann ich nicht, wegen der vielen Variablen rund um Bühnenbild, Gebäude und die Pandemie. Was ich aber im Namen von RUG und Andrew sagen kann: Wir bringen es zurück – nur können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, wann“, sagte sie.
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