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REZENSION: Der kleine Prinz, Omnibus-Theater London ✭✭✭✭
Veröffentlicht am
8. Dezember 2019
Von
markludmon
Mark Ludmon rezensiert Der kleine Prinz im Omnibus Theatre in London
Der kleine Prinz im Omnibus Theatre, London. Foto: Dan Tsantilis Der kleine Prinz
Omnibus Theatre, London
Vier Sterne
Trigger geht hier hin
Die Geschichte von Der kleine Prinz verzaubert seit fast 80 Jahren Kinder und Erwachsene mit ihren herzerwärmenden Botschaften über Freundschaft und Empathie. Da die Saison der Nächstenliebe ist, zeigt Omnibus Theatre eine neue Adaption von Sally Pomme Clayton, die sich an Kinder richtet, aber auch viele Reize für Erwachsene bereithält.
Unter der Regie von Marie McCarthy hält sich die Inszenierung zunächst eng an das Originalbuch von Antoine de Saint-Exupéry, das sich um einen Piloten dreht, der in der Wüste notlandet und sich allein mit einem seltsamen jungen Mann wiederfindet, der behauptet, von seinem Heimatplaneten Asteroid B612 auf die Erde zu kommen. Die Show erweckt dann zum Leben, als der kleine Prinz beginnt, die Geschichte zu erzählen, wie er hierher gelangt ist.
Der kleine Prinz im Omnibus Theatre London. Foto: Dan Tsantilis
Mit Comfort Fabian, der in der Titelrolle weit aufgerissene Augen und Unschuld verkörpert, treffen wir auf eine Reihe herrlicher außerirdischer Charaktere, die von den beiden anderen Darstellern gespielt werden. Royce Cronin ist besonders fabelhaft als die florale „legendäre Rose“, eine bärtige Erscheinung in einem rot und grün gesäumten Tutu, funkelndem schwarzen Oberteil und schimmerndem grünem Umhang, deren störrische Forderungen den kleinen Prinzen auf die Reise schicken, um die Bedeutung von Freundschaft zu entdecken. Vera Chok fällt besonders als der Fuchs auf, der hungrig das Publikum auf der Suche nach Hühnern, die er befreunden und essen kann, beobachtet.
Der kleine Prinz. Foto: Dan Tsantilis
Auf seine einzigartige, schrullige und fantasievolle Weise erkundet die Geschichte die Natur der Freundschaft sowie die Notwendigkeit, sich um den eigenen Planeten zu kümmern und nicht nach dem Äußeren zu urteilen. Aber sie enthält auch viel Albernheit, Witze und Interaktion, um die Kinder zu unterhalten, neben wunderschönen Effekten, die unter der Designerin Sophia Pardon, Lichtdesignerin Rachel Sampley und Sounddesigner Jon McLeod das sternenklare Universum heraufbeschwören. Empfohlen für Altersgruppen von „vier bis 104“, erhielten die Show von meinen beiden Begleitern, acht und elf Jahre alt, ein Daumen hoch, die beide das Theater mit breitem Lächeln auf dem Gesicht verließen.
Läuft bis 30. Dezember 2019
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