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KRITIK: Romeo und Julia (gekürzt), St Martin's Colchester ✭✭✭✭✭

Veröffentlicht am

25. August 2016

Von

pauldavies

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Romeo und Julia (gekürzt)

St. Martin’s Church, Colchester.

20. August 2016

5 Sterne

Während das Haupthaus das Publikum mit den letzten Vorstellungen des wunderbaren "Wind in the Willows" begeistert, hat die Young Company in der stimmungsvollen St. Martin’s Church in Colchester Quartier bezogen. In dieser schönen, innovativen Inszenierung wird der Text gekürzt, das Publikum wandert als Promenade durch den Raum, und gespielt wird das Ganze von einem großartigen Ensemble, das mit jeder Zeile, jedem Lied und jeder Bewegung überzeugt.

Als Teil der Spielzeit "Made in Colchester" nutzt Regisseurin Filiz Ozcan jede Ecke der Kirche, füllt sie mit Klang und Musik (großartige Arbeit von Musical Director Matt Marks und dem Ensemble) und schafft magische Theatermomente. Blutrotes Konfetti symbolisiert den Tod, die Mischung aus traditionellen und zeitgenössischen Kostümen hält das Stück aktuell, Percussion unterstreicht Kämpfe und Spannung – und das Drama erwacht zum Leben. In den Hauptrollen sind Peregrine Maturin-Baird und Ivy Dillon beide hervorragend – ich glaube ehrlich, sie sind der erste Romeo und die erste Julia, an die ich je wirklich geglaubt habe. Mit genderblind besetztem Ensemble ist Sophie Chivers ein ausgezeichneter Pater Lorenzo, und Freya Leslie ein herrlich arrogante*r Mercutio, insbesondere beim Ausruf eines Fluchs über beide Häuser. Besonders hervorzuheben ist Charlotte Luxfords großartige Lady Capulet, herzzerreißend in ihrer Trauer, sowie Richard Hornsby als kraftvoller Capulet – der wahre Schurke des Stücks?

Gelegentlich machen die akustischen Bedingungen der Kirche einigen Dialogpassagen einen Strich durch die Rechnung, und der Chorgesang begann mitunter etwas nervös. Im Laufe der Spielserie werden sich diese Details jedoch einspielen. Das Ensemble ist vollkommen engagiert – kein schwaches Glied in der Kette –, aus jedem Winkel der Kirche fokussiert; die Regie begreift den Raum als zusätzliche Figur dieser Produktion, und das technische Team übertrifft sich selbst. In sicherem Tempo gespielt, ist die finale Szene am Altar – unter den über den Protagonist*innen hängenden Seiten des Stücktexts in Rhiannan Howell und David Thomas’ wunderschönem Bühnenbild, während ein leichter Luftzug der Kirche Schatten über die jungen Liebenden streichen lässt – zutiefst bewegend. Wenn Sie Tränen zu vergießen haben, stellen Sie sich darauf ein, sie bei diesem Romeo und Julia zu vergießen.

Fotos: Robert Day

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