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KRITIK: Love Story, Union Theatre ✭✭✭
Veröffentlicht am
7. Oktober 2014
Von
douglasmayo
David Albury und Victoria Sierra in Love Story im Union Theatre. Foto: Darren Bell
Die Howard-Goodall-Saison geht im Southwark Union Theatre mit einer Produktion von Love Story weiter, basierend auf dem Roman von Erich Segal und dem nachfolgenden Film mit Ali MacGraw und Ryan O'Neil.
Die Adaption des für einen Oscar nominierten Films Love Story war nie eine leichte Aufgabe. Wenn man mit einem Ende konfrontiert ist, bei dem die Hauptfigur weiblichen Geschlechts im Alter von 25 Jahren stirbt, wäre es einfach, in ein übertriebenes Durcheinander zu geraten. Doch Love Story meistert dieses Dilemma, indem sie eine Erzählung bietet, die vielleicht ein wenig zu leicht ist.
Eines der großartigen Dinge am Union Theatre ist seine Fähigkeit, Shows in einer reduzierten Form zu präsentieren, bei der das Material und das Talent ungehindert glänzen können. Es ist ein Damoklesschwert, da dieses Format auch Schwächen hervorheben und verstärken kann. Sasha Regans Produktion von Love Story funktioniert in diesem Format wunderbar, sie gibt uns einen voyeuristischen Einblick in eine tragische Beziehung, die durch die Intimität des Veranstaltungsorts verstärkt wird. Die atemberaubende Eröffnungsszene war berührend und elegant aufs Herz gerichtet, aber in Liedern wie Pasta, wo der Zeitverlauf (einige Jahre in diesem Fall) klar im Text hervorgehoben wird, ging dies in der Bühnenumsetzung verloren.
Victoria Sierra als Jenny Cavilleri und David Albury als Oliver Barratt IV, das junge Studentenpaar, teilt die Wärme und Leidenschaft der Jugend, entschlossen, sich ihren Platz in der Welt zu erobern, trotz familiärer Bedenken. Ihre Darbietungen bieten eine echte Chemie, die es dem Publikum ermöglicht, in ihre Beziehung einzutauchen. Während der Fokus des Stücks auf diesem Paar liegt, gibt es einige beeindruckende Momente, die sich um die Eltern des Paares drehen, von denen ich gerne mehr gesehen hätte.
Unter der Regie von Inga Davis Rutter und ihrem magischen Quartett wird Goodalls Partitur mit Verve behandelt. Sierra und Cavilleri machen es leicht, in dieses tragische Märchen zu investieren, aber letztendlich bleibt Love Story hinter einem absoluten Tränendrücker zurück, was wirklich enttäuschend ist.
Love Story läuft im Union Theatre bis zum 25. Oktober. Buchungen unter 020 7261 9876 oder www.uniontheatre.biz
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