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REZENSION: Die Lieblinge und die Diva, Privee ✭✭

Veröffentlicht am

24. Oktober 2018

Von

julianeaves

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Julian Eaves rezensiert The Darling and The Diva im Privee Knightsbridge. The Darling and The Diva Privee 21. Oktober 2018 2 Sterne Es gibt jede Menge Comedy-Acts auf dem Circuit, und es macht immer Spaß, etwas Neues zu entdecken – besonders, wenn es einen Nerv der Gegenwart trifft.  Kiki Mellek, die in dieser teuren Kellerbar in Knightsbridge den Auftakt machte, als eine Art „straight woman“, verkleidet als Dragqueen, hinterließ einen durchaus angenehmen Eindruck mit ihrer grauenhaften, vage levantinisch anmutenden Medien-Ogresse – ein Act, der sich ganz um Oberflächlichkeit, Narzissmus, Eitelkeit und andere Grundzutaten drehte, für die diese Gegend geradezu steht.  Sie zog sich auch aus und präsentierte jede Menge sehr künstliches Fleisch – ganz in der Art von Eurotrash aus vergangenen Zeiten, als so etwas noch Lacher bringen konnte.  Heute wirkt es eher traurig und unerquicklich.  Oder zeigt sich da nur mein Alter?  Das müssen Sie – wenn Sie möchten – selbst erleben, um es herauszufinden. Der zweite Teil entpuppte sich als ein Act, den ich schon vor einigen Jahren gesehen hatte – in einem deutlich günstigeren Laden in Stokey, wo sie nur ein Viertel, wenn nicht ein Fünftel, eines wesentlich umfangreicheren und preiswerteren Programms ausmachte.  Auch führte sie, soweit ich mich erinnere, ihre mehrsprachige Gesangsnummer – ihr Markenzeichen – damals mit mehr Fantasie und Verve aus, als wir es diesmal zu sehen bekamen.  Schade: Normalerweise werden Acts mit der Übung besser, gerade wenn sie über mehrere Jahre hinweg Zeit hatten, wie man so schön sagt, ihr Handwerk zu verfeinern.  Hier leider nicht.  Der zweite Teil war daher eine gewisse Enttäuschung – in einem Abend insgesamt, der dem egomanischen Hype, den die Performerinnen selbst verbreiten, nicht gerecht wurde.  Urteil?  The Darling hat Potenzial, aber die Diva muss wieder in die Spur finden.

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