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REZENSION: Cruel Intentions Das '90er-Musical, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

14. August 2019

Von

markludmon

Mark Ludmon rezensiert Cruel Intentions: Das '90er-Jahre-Musical, das derzeit in den Assembly George Square Gardens im Rahmen des Edinburgh Fringe aufgeführt wird.

Cruel Intentions: Das '90er-Jahre-Musical Assembly George Square Gardens, Edinburgh Fringe

Vier Sterne

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Die 1990er-Jahre endeten mit einem Film, der den Zeitgeist der Ära einfing, indem er die Falschheit und Korruption hinter der glamourösen, wohlhabenden Elite entlarvte – und das mit Stil und Sexappeal. Seit 1999 ist Cruel Intentions sowohl in Großbritannien als auch in den USA zu einem Kultklassiker geworden, sodass eine neue Musical-Adaption mit '90er-Jahre-Pophits zu einem unwiderstehlichen Erfolg prädestiniert ist.

Nach der Premiere in Los Angeles und New York City vor zwei Jahren feiert das Musical seine UK-Premiere in einem großen Spiegelzelt beim Edinburgh Festival Fringe mit einer neuen Besetzung talentierter junger britischer Schauspieler. Destilliert in rasante 75 Minuten, bleibt das Stück größtenteils der ursprünglichen Handlung treu, wobei der Drehbuchautor des Films, Roger Kumble, gemeinsam mit Jordan Ross und Lindsey Rosin diese neue Version kreiert hat. Im Fokus stehen die schönen, aber grausamen Teenager-Stiefgeschwister Sebastian Valmont und Kathryn Merteuil, die eine Elite-Schule in Manhattan besuchen. Die Handlung verfolgt die heimtückischen Netze, die das Paar um ihrer Lust und Rache willen webt und erfreut sich an ihrer vermeintlich leidenschaftslosen Manipulation der Unschuldigen. Unweigerlich erzielen ihre Absichten nicht die gewünschten Ergebnisse.

Die abschließenden Szenen des Films wurden unvergesslich mit The Verves 1997er-Hit „Bittersweet Symphony“ untermalt, der nur einer von vielen clever in die Geschichte integrierten '90er-Jahre-Songs ist. Vom Ensemble-Eröffnung mit Placebos „Every You, Every Me“, welches uns auffordert „um des Himmels willen, den Mund zu spitzen“, reagiert das Publikum merklich mit der Freude der Anerkennung sowie der Wertschätzung der unerwarteten Angemessenheit des Songs. Unter der musikalischen Leitung von Sarah Morrison werden 18 perfekt ausgewählte Songs in die Show gepackt: Sixpence None The Richer’s „Kiss Me“ fühlt sich an, als wäre er für Kathryns praktische Kusspraxis mit der naiven Cecile geschrieben worden, während Ace of Bases „The Sign“ urkomisch als Feier eines überwältigenden Orgasmus eingesetzt wird.

Glänzend inszeniert von Jonathan O’Boyle mag diese neue Version einige der dramatischen Tiefe und Schärfe des Films verloren haben, kompensiert jedoch mit Humor und einem großartigen Sinn für Spaß, mit zusätzlicher Freude durch Gary Lloyds scharfe und witzige Choreografie. Unter den makellosen Ensemblemitgliedern sticht Evelyn Hoskins als Cecile hervor, die von tollpatschiger Unschuld erwacht und die Freuden der Sexualität entdeckt, während Rebecca Gilhooley alle Erinnerungen an Sarah Michelle Gellar als die eisige, elegant gebotene Kathryn verdrängt. Mit sinnlichem Charme ist Dominic Andersen hervorragend als Sebastian zusammen mit Sophie Isaacs als Annette, die sich als mehr als ein Match für Sebastians verführerische Absichten erweist. Der Rest der Besetzung verfügt über einen starken musikalischen Theaterstammbaum: Dean John-Wilson als Annettes versteckter Freund Greg, Scott Hunter als sein heimlicher Liebhaber Blaine, Ashley Samuels als Ceciles Cellolehrer Ronald und Gemma Salter als ihre Mutter. Mit dem führenden Produzenten Bill Kenwright an Bord, ist diese neue Inkarnation von Cruel Intentions sicherlich darauf ausgelegt, nach dem Edinburgh-Lauf mehr Publikum zu begeistern.

Bis zum 25. August 2019

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