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KRITIK: Eine Weihnachtsgeschichte mit Simon Callow, Arts Theatre ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

14. Dezember 2018

Von

douglasmayo

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Jennifer Christie rezensiert Simon Callow in Charles Dickens’ Eine Weihnachtsgeschichte im Arts Theatre.

Simon Callow in Eine Weihnachtsgeschichte. Foto: Laura Marie Linck Eine Weihnachtsgeschichte The Arts Theatre

11. Dezember 2018

4 Sterne

Tickets buchen „Nichts auf der Welt ist so unwiderstehlich ansteckend wie Lachen und gute Laune.“ Charles Dickens – Eine Weihnachtsgeschichte Die Handlung von Eine Weihnachtsgeschichte ist wohlbekannt. Seit Charles Dickens sie vor mehr als hundertfünfzig Jahren schrieb, wurde sie auf unzählige Arten erzählt. Simon Callow spielt in dieser reduzierten Solo-Version – ein Bravourstück schlichten, packenden Erzähltheaters.

Tom Cairns führte Regie und entwarf das Bühnenbild. Mit nur wenigen Stühlen, ein paar Vorhängen und kleinen Theaterkniffen schafft er einen Rahmen, der den Blick ganz auf Callow und die Erzählung lenkt.  Zusammen mit dem Lichtdesign von Adam Povey wird die einfache Setzung auf ein höheres künstlerisches Niveau gehoben.

Simon Callow in Eine Weihnachtsgeschichte. Foto: Laura Marie Linck

Als das Saallicht gedimmt wird, erscheint ein dickensianisches Straßenbild, und Schnee beginnt zu fallen. Callow tritt auf und trägt in den folgenden 80 Minuten Erzählung und Figuren in prachtvoller Form vor. Jedes Wort wird genüsslich gesprochen, erhält Farbe, Charakter und Bedeutung. Kurz nach diesem verheißungsvollen Beginn setzt die stimmungsvolle Klangkulisse von Ben und Max Ringham ein und fügt eine weitere Ebene hinzu, die die Geschichte zusätzlich trägt.

Die Herausforderung liegt in der Gestaltung der Dialogpassagen und der klaren Abgrenzung zwischen den Figuren. Ist es besser, weitgehend ruhig zu bleiben und die unterschiedlichen Charaktere über Stimmfärbung und Intention zu zeichnen – oder sollte sich auch die Körperhaltung sichtbar verändern? In der Party-Szene mit mehreren Figuren wird das Hin- und Herspringen zwischen den Stühlen mit komischer Wirkung eingesetzt, doch in Szenen mit nur zwei Figuren wirkt diese Komik unpassend.

Simon Callow in Eine Weihnachts-Callow. Foto: Laura Marie Linkck

Callow ist besonders berührend als Cratchit, der um Tiny Tim trauert, liebenswert als der junge Mann, der sich in der Liebe verliert, und mitreißend als geläuterter Charakter, der sich an den wiederentdeckten Freuden von Weihnachten berauscht – und vieles mehr.

Die Geschichte in einer Weise erzählt zu bekommen, die ganz ohne Schnickschnack auskommt, ist ein schlichtes Vergnügen. Ich liebe ein Musical genauso wie jede West-End-Wendy, aber in dieser Produktion von Eine Weihnachtsgeschichte liegt eine sanfte Wärme, die Literatur- und Sprachliebhaberinnen und -liebhaber nur zu gern umarmen werden.

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